Geschichlicher Werdegang unserer nuklearmedizinischen Praxis von 1972 bis 1995

Die Gemeinschaftspraxis „Dres. Erich Rauh, Horand Lindner, und Ferenc Jost, Internisten – Nuklearmediziner“ bestand von 1978 bis 1995.

Bereits 1972 ließ sich der Praxisgründer Dr. med. Erich Rauh als Internist im Hause Röntgenring 4 mit einer speziellen Ausrichtung auf nuklearmedizinsche Untersuchungen nieder. Dr Erich Rauh war zuvor lange Jahre in der nuklearmedizinischen Abteilung der Medizinischen Universitäts-Poliklinik in Würzburg tätig und besaß darüber hinaus eine breit gefächerte internistische Ausbildung. Außerdem war er durch häufige Vertretertätigkeit im weiten Umland von Würzburg den meisten niedergelassenen Ärzten ebenso auch vielen Patienten bekannt. Dies trug in der Anfangszeit sehr zum schnellen Erfolg und zur Akzeptanz bei, zumal das damals junge Fachgebiet wenig bekannt war und auch weder als Gebiets- noch Zusatzbezeichnung zulässig war.

Die Nachfrage vor allem nach Schilddrüsen-Untersuchungen und nach Betreuung einschlägig behandelter Patienten wuchs rasant. Bereits 1975 erfolgt zunächst die Assoziation mit Horand Lindner, der neben einer internistischen und nuklearmedizinischen Vorbildung auch eine langjährige radiologische Ausbildung genossen hat. 1978 erfolgte dann die vorerst letzte Assoziation mit einem dritten Kollegen, Dr. med. Ferenc Jost. Er ist ungarischer Abstammung und war zuvor nach internistischer Ausbildung an der nuklearmedizinischen Abteilung der Universität Marburg tätig.

In der Anfangszeit etablierte sich mit Hilfe moderner Gamma-Kamaras und leistungsfähiger Rechner mehr und mehr die Skelettszintigraphie (Tumoren, Metastasen, okkulte Frakturen), die Myokardszintigraphie (Perfusionsstörungen), die Lungenszintigraphie (Lungenarterienembolie) und die Nierenszintigraphie (seitengetrennte Funktion, Nierenarterienstenose). Andererseits wurde von einem Tag auf den anderen die Gehirnszintigraphie (Tumorsuche) von der aussagekräftigeren Computertomographie abgelöst.

Von 1995 bis 2001 verabschiedeten sich in der Reihenfolge ihres Eintritts die drei Kollegen nacheinander aus der Geneinschaftspraxis in den Ruhestand und wurden jeweils durch einen Kollegennder nachfolgenden Generation ersetzt.

Von 1995 bis 2001 verabschiedeten sich die Praxisgründer Dr. Erich Rauh, Horand Lindner und Dr. Felenc Jost nacheinander in der Reihenfolge ihres Eintritts aus der Geneinschaftspraxis in den Ruhestand und wurden jeweils durch einen Kollegennder nachfolgenden Generation ersetzt.

Die Praxisadresse lautet heute „ANZW, Dres. Eberhardt-Peppert-Düren“

Im Laufe der Jahre hat sich die Technik schnell weiter entwickelt, so dass neue Geräte für Messung und Aufzeichnung angeschafft werden mussten. Die Zuverlässigkeit ist von Jahr zu Jahr gestiegen.

Mittlerweile konnte auch aus den recht primitiven Anfängen in altem Gemäuer eine erhebliche räumliche Verbesserung erreicht werden durch Umzug der Praxis in den 4. Stock des Posthochhauses in nur 100m Entfernung vom Röntgenring (September 1998).

Neuere Richtlinien auf dem Gesundheitssektor führten dazu, dass der Nuklearmediziner (wie auch der Röntgenfacharzt) nur auf Überweisung tätig werden kann. Die hausärztliche Betreuung mit Laboruntersuchung, Medikamentenverordnung, Hausbesuchen, etc. wie sie bei der internistisch ausgerichteten Praxis gang und gäbe war, wird von den gestzlichen Krankengassen nicht mehr vergütet („fachfremde Leistungen“). Dies betrifft ca. 300 so genannte (vor allem alte und ausländische) „Stammpatienten“.